arvadis- Kraft des Unterbewusstseins - der Blog

Dies ist der Blog von arvadis - der Hypnose-Schule mit Tiefgang sowie der Hypnose-Praxis in Lenzburg

Hilfsprojekt Happy Children in Nepal

Eine Seminarteilnehmerin überraschte mich mit Ihrer Geschichte - sie fuhr direkt nach dem Seminar wieder zurück nach Nepal, wo sie ein Kinderhilfswerk betreut!

Lesen sie Ihre Geschichte - und - anstelle von anonymen Spenden an Hilfsorganisationen - vielleicht bedenken Sie dieses Jahr die Happy Children e.V. !

Happy Children Kinderhilfe Nepal           Nepal Kinderhilfe  

Ein Stück vom Glück

BITTE BLEIB NOCH!

WARUM?

GEH' NICHT!

WARUM?

ICH MÖCHTE DICH NOCH KURZ ANSCHAUEN! 

WARUM?

ICH MÖCHTE MICH IMMER AN DICH ERINNERN KÖNNEN - AUCH WENN ICH GROSS BIN!

Worte, die tief gingen.

Worte, die alles verändert haben.

 

Was hätten Sie getan?

Wären Sie gegangen?

Wären Sie geblieben?

 

Was wäre spiritueller gewesen?

Zu bleiben und zu dienen oder zu gehen und an mich selbst zu denken?

Selbstliebe oder Menschenliebe?

Dabei hätte ich einige Lektionen in Selbstliebe sicher bitter nötig gehabt...

Ich aber wollte es anders, wollte den Sinn meines Lebens finden - noch wichtiger: meine Berufung. Ich wollte so sehr für andere da sein. Und wer könnte das wohl besser als eine Mutter - dachte sich wohl der Himmel und beschenkte mich mit 150 Kindern...

Und so kam ich plötzlich zu vielen kleinen Kindern wie die Jungfrau zum Kinde. Geplant hatte ich das alles nicht. Abenteuer wollte ich erleben. Das 1. Mal den indischen Kontinent in mich aufsaugen. Heilige Männer treffen, die in tiefer Meditation unter gigantischen, heiligen Bäumen sassen. Ich wollte zuschauen, wie die Palmblätter gelesen werden und wollte fühlen wie der Taj Mahal mich verzaubert. Ich wollte ein Teil der großen indischen Mystik und Spiritualität sein.

Doch es kam alles anders, ganz anders. Plötzlich war ich nach dem Sonnenaufgang am Ganges ganz woanders gelandet. In einer noch anderen Welt, in einer noch anderen Kultur, in einer noch anderen Religion.

Ich landete dort, wo es nur so nach Spiritualität roch. All das, was man sich unter heiligen Stätten, Ritualen und Spiritualität nur vorstellen kann.

Der Himalaya, die 40 000 Götter, die vielen Klöster und Mönche... Weihrauch in Zedernduft der Räucherungen in der Luft...

Ich betete mit Lamas, sang mit Mönchen und schwieg mit Rinpoches. Ich sass in kleinen Hütten bei den Sadhus, den Asche bedeckten Asketen mit ihren meterlangen verfilzten Haaren am Lagerfeuer an heiligen Pilgerstätten; umgeben mit ihrem Dreizack, der Erschaffung, Erhaltung und Zerstörung symbolisiert.

Fasziniert war ich von diesem Land bis in die Tiefen meiner Seele. Von seiner Mystik und von seinen tiefen Traditionen.

Es war der Beginn einer langen, langen Reise. Eine Reise, die ich mir anders vorgestellt hatte. Eine Selbsterfahrung wurde zu einer Lebensmission.

Es wurde eine Reise zum Verständnis von Lieben, Geben und Helfen.

Hilfe ist im Grunde etwas völlig Selbstverständliches, aber nicht immer einfach.

Spontanes Mitgefühl ist einfacher. Alles andere wohl nicht.

Und damit fing alles an…eines schönen Tages im Mai 1999…

 Happy Children Nepal Hilfe

Es war einmal ein fremdes Land, ein Königreich, fernab von unserer Kultur und unserem Denken, das sich Nepal nannte.

In diesem Land gab es viel zu bewundern und zu bestaunen, viele Eindrücke veränderten täglich die Sichtweise und lösten tiefe Gefühle aus. Fremde Düfte, prächtige Farben und Gewänder, prachtvolle Berge und herrliche Landschaften. Doch leider gab es auch das Elend und die grosse, unübersehbare Not. 

Irgendwann dann personifizierte sich dieses Elend, dieses grosse Leiden.

Irgendwann möchte man unbedingt etwas dagegen unternehmen.

Aber was bloss?

Und plötzlich, bei näherer Beschäftigung bekam das Elend Gesichter und Namen.

Drei kleine Jungen auf der meist besuchten Strasse Kathmandus. Hunderte von Fahrzeugen, hunderte von Menschen kamen den ganzen Tag über an den Kindern vorbei. Von früh morgens bis spät abends lagen die drei auf dem Betonboden in der glühenden Hitze. Die kleinen Köpfe waren mit offenen Geschwüren von Fliegen übersät. Grosse traurige Augen in erstarrten Gesichtern, ohne jeden Glanz eines Lächelns, flehten um Hilfe. Um einen Schluck Wasser, eine Handvoll Reis.

Die Jungen fielen mir gleich auf, obwohl sie auf dieser Einkaufsmeile nicht die einzigen Strassenkinder waren. Auf Schritt und Tritt wurde man von kleinen Kindern mit noch Kleineren auf dem Rücken umringt und um ein Almosen gebeten. Nur diese kleinen Jungen taten nichts dergleichen. Apathisch lagen sie fast nackt, nur mit einem kleinen Hemdchen bekleidet, einfach nur da. Völlig unterernährt, in ihrer Entwicklung zurückgeblieben, hätte man nie auch nur ihr richtiges Alter erahnen können.

Zunächst beschränkte sich die Hilfe nur auf die notdürftigste Versorgung. Ich brachte ihnen Wasser und einige Happen zu essen. Seitdem gingen sie mir nicht mehr aus dem Kopf. Täglich besuchte ich sie. Jeden Tag aufs Neue dieses Leiden und diese Angst in den kleinen Gesichtern. Mein Herz war schwer.

Doch was konnte ich schon tun?

Ich litt zwar mit ihnen, sah täglich in ihre traurigen Augen - holte den Kleinsten von der hektischen Strassenkreuzung, als er eines nachmittags dort hin gekrochen war und inmitten zwischen hunderten von vorbeifahrenden Autos, Motorrädern, Fahrrädern und heiligen Kühen, sass.

Ich schaute immer nach ihnen, aber mehr?

Und dann, eines Tages, sah ich den Kleinsten regungslos auf dem Boden liegen. Das Herz schlug mir bis zum Hals. War er gestorben? Und das nur, weil ich mich in all den Tagen damit abgefunden hatten, ihnen im Grunde nur zu essen bringen zu können?

Nur, weil mein Mitgefühl nichts weiter als Mitleid war?

Diese Selbstvorwürfe brachten mich zu einem Schritt, der alles verändern sollte. Mein ganzes Leben! Die Selbstvorwürfe waren es schliesslich, die mich handeln liessen. Fest entschlossen stürzte ich mich auf das nächste Telefon, um ihnen ein besseres Leben zu ermöglichen
Dieser erste Versuch etwas gegen diese Hoffnungslosigkeit zu tun, scheiterte jedoch kläglich. Niemand wollte die Kinder. Dennoch steckte ich plötzlich ganz tief drin. 

Ich wollte diesen Kindern eine Chance geben.

Das Schicksal war günstig.
Es sollte so sein.

Doch niemand wollte helfen, alle rieten ab, jeder wollte diese Kinder weiterhin dort sehen, wo sie bisher waren: auf der Strasse.

Es sei ihr Karma, hiess es, warum sollte man eingreifen?

Ich aber konnte mich nicht mit der Erklärung, es muss eben so sein, abfinden. Dabei wäre es so einfach gewesen…

Und heute: hat Happy Children e.V. bereits 150 Kinder! 

…ich konnte einfach nicht mehr wegschauen...

Happy Children e.V. ist eine kleine Organisation, die mit viel Einsatz

und Initiative notleidenden Kindern in Nepal hilft.

 

Ob es der Kreislauf der Armut, die Schuldknechtschaft (ja, Sklaven gibt es auch heute noch) oder die Folgen der einst bürgerkriegsähnlichen Zustände sind: Hilfe und Hoffnung ist für diese meist Unberührbaren, die nie Achtung, Respekt oder Liebe erfahren haben, unermesslich wichtig.

Unsere Arbeit wird durch die finanzielle Hilfe vieler visionärer Spender ermöglicht. Dieses Budget wird nebst der Versorgung der Kinder ebenso für gute Schulbildung und die Vermittlung von Werten wie Ethik, Mitgefühl und Eigenverantwortung eingesetzt, um ein besonderes Prinzip zu verwirklichen: nur wo Gutes erfahren wird, kann Gutes gegeben werden – was in einem solchen Land eine wichtige Grundlage darstellt!

Wir von Happy Children e.V. sind der Überzeugung, dass eines Tages diese Kinder im Schneeballprinzip viele andere Menschen positiv berühren und einen Unterschied in ihrer Gesellschaft ausmachen werden.

In zwei Projekten hat Happy Children seit 15 Jahren mit ihren ehrenamtlichen Mitarbeitern wertvolle Arbeit leisten können und dafür auch das Bundesverdienstkreuz erhalten.

Wo es immer noch Leibeigene gibt, die von Generation zu Generation in Schuldknechtschaft leben müssen, Kinder, die jeden Abend hungrig zu Bett gehen oder chronisch unterernährt sind. Wo es über 60% Analphabetismus gibt und weit unterhalb der Armutsgrenze ebenso mehr als 60 % der Menschen leben, wovon viele sterben müssen, weil sie kein Geld für den Arzt haben, tut Hilfe Not.

Kinder bedeuten die Welt von morgen, doch wenn man diese vielen traurigen Kinderaugen in Nepal sieht, erkennt man wie weit ihre Hoffnung auf eine Chance im Leben entfernt ist.

Es gibt Millionen von Kindern, die Hilfe benötigen und tausende von Organisationen, die versuchen den Armen in der dritten Welt zu helfen und zu Spenden aufrufen.

Jeder hilft auf seine Art in seinem Rahmen und egal welche Organisation es ist, letztendlich ist es immer ein Segen für die Betroffenen.

Bei kleinen Organisationen wie uns aber, ist man oft dazu geneigt zu denken, dass es ja nicht viel bewirken kann. Wir Menschen sind der Spendenaufrufe oft müde, weil wir unsere eigenen Probleme haben und an jeder Ecke eine Hilfsorganisation zu Hilfe aufruft..

Doch für den Einzelnen, für das einzelne Kind, für denjenigen, der verzweifelt und hungrig ist, ist es nicht nur ein Tropfen auf dem heissen Stein. Für den kleinen Erdenbürger, ist es das Leben. Wenn jemandem dadurch ein voller Bauch, eine Schulbildung oder sogar eine Operation ermöglicht werden kann, um das Kind von einer entstellenden Behinderung zu befreien, oder das Trauma eines Kindes durch Hypnose gelöst werden kann, ist das viel –

 

VIEL MEHR, als sich dieses Kind je zu träumen gewagt hat!

Happy Children Nepal Tiere Tiere bei Happy Children ev

Mensch und Tier bei Happy Children - eine wichtige Synergie

Eine alte Weisheit besagt, dass man den Bewusstseinszustand eines Volkes daran erkennt, wie es seine Tiere behandelt. Obwohl in Nepal Tiere auch als Götter verehrt werden, ist Grausamkeit gegenüber Tieren sehr verbreitet.

“Solange Menschen denken, dass Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen, dass Menschen nicht denken”

Tiere als Lebewesen mit Gefühlen zu sehen, die ebenso Schmerz und Liebe empfinden, ist ein wichtiger Schritt, um in einer Welt voller Respekt und Mitgefühl leben zu können. Nicht nur in der Theorie, sondern vor allem in der Praxis zu erleben, welchen Stellenwert Tiere haben, ermöglicht ein würdevolles Miteinander. Wie wichtig es ist zu Mensch und Tier gut zu sein bzw. Barmherzigkeit und Mitgefühl Menschen gegenüber nur zeigen zu können, wenn man es genauso Tieren gegenüber zeigen kann, ist ein Bestandteil einer Entwicklung. Die Kinder Happy Childrens mit all ihren schweren Erlebnissen und Traumata der Vergangenheit, Kinder voller Trauer und unterdrückter Wut, unfähig ihr Leiden zu artikulieren, finden viel Trost und Wärme im Umgang mit Tieren. Gerade Kinder aus einem gewalttätigen Umfeld kompensieren ihre Aggressionen oftmals gegenüber Schwächeren, sei es gegenüber unterlegeneren Kindern oder als unterste Stufe gegenüber Tieren durch Gewalt. Ohne Hilfe führt sich die Gewaltspirale immer weiter fort.

Das Heranführen an die Tiere und der liebevolle Umgang bewirken Vertrauen, Angstabbau und guten Umgang wehrlosen Tieren gegenüber, ebenso wie den letztendlich gewaltfreien Umgang mit ihren Mitmenschen.

In dieser Art Tiertherapie lernen die Kinder Berührungen zu zulassen, ohne Worte zu kommunizieren und Verantwortung zu zeigen. Ponys, Esel, Hunde, Kaninchen und unsere Kälbchen helfen den Kindern dabei.

Helfen auch Sie den Kindern, glücklicher zu werden.

SEI GUT – TU GUTES – FÜHL DICH GUT !!!

www.happy-children.de 

verein@happy-children.de

Happy Children e.V.

 

Bankverbindung Schweiz:

Happy Children – e.V.
Neue Aargauer Bank 5201 Brugg
Konto 0883-1583815-50
Bank Clearing Nummer 5881
BIC AHHBCH22XXX
IBAN CH90 0588 1158 3815 5000 0

 

Bankverbindung Deutschland:

Happy Children - e.V.
Volksbank Hochrhein

IBAN: DE50684922000001069020
BIC: GENODE61WT1

 

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