Drogenkonsum Kokain und Marihuana

 

Suchtverhalten kennt jeder Mensch. Das Problem an Süchten ist die Gratwanderung zwischen den Normalmass und Übermass. Wenn Suchtverhalten das Funktionieren im alltäglichen Leben so beeinflusst, dass es unkontrollierbar und zerstörerisch wird, finden Menschen aus dieser Abhängigkeit nur schwer den Weg von allein.

Häufig sind es „innere Gründe“, die das Suchtverhalten evozieren. Versagensängste und tatsächliches Versagen, Konflikte, oft auch Einsamkeit, Verlorenheit und ein Leben, das sich sinn-los anfühlt, lösen Suchtentwicklung aus. Menschen greifen zu Drogen aller Art, um sich zu betäuben und Schmerzen, Langeweile und ein Leergefühl nicht mehr zu spüren. Das künstlich herbeigeführte Gefühl der Glücks ist jedoch ein flüchtiger Zustand und zeitlich sehr begrenzt. Die reale Situation ist nicht gelöst, sondern kann sich im Gegenteil noch weiter verschlechtern. Viel Suchtkranke haben vor der realen Welt kapituliert, weil sie ihr nicht mehr gewachsen sind. Um das immer gleiche Glücksgefühl zu erreichen, wird der Drogenkonsum verstärkt. Die Suchtspirale beginnt sich zu drehen. 

Suchtverhalten richtet sich nicht nur gegen einen selbst, sondern zerstört auch zwischenmenschliche Beziehungen - das Einsamkeitsproblem als Auslöser kann sich noch weiter verstärken.

Suchtdenken per Hypnose blockieren

Hypnose ist ein bewährtes Instrument, um aus dem Ruder geratenes Verhalten, das sich gegen den eigenen Körper und Geist wendet, wieder auf den richtigen Weg zu bringen. Bei der Hypnosebehandlung von Süchten geht es darum, das Verlangen nach dem Suchtstoff aufzulösen. Hypnose greift direkt auf das Unterbewusstsein zu, das eingeschliffene Angwohnheiten verwaltet. Per Hypnose können Süchte regelrecht aus dem Gedächtnis gelöscht werden. Dabei ist es egal, um welche Art von Droge es sich handelt. Raucherentwöhnung ist eine der meistverbreiteten Hypnosetherapien, die sich effektiv und in kurzer Zeit umsetzen lassen. Doch auch Cannabis, Alkohol, Kokain und andere Drogen oder Süchte wie Computersucht oder Spielsucht können mit Hypnose sehr gut behandelt werden.

Es ist jedoch enorm wichtig, dass Klienten wirklich innerlich den Wunsch verspüren, Ihre Sucht beenden zu wollen. Denn für eine erfolgreiche Hypnosetherapie ist die enge Zusammenarbeit zwischen Klient und HypnoCoach nötig und wesentliche Vorrausetzung des Behandlungserfolgs. Wer sich gut auf die Hypnosebehandlung einlässt, kann schneller und wirksamer therapiert werden. Klienten entwickeln nach der Hypnose dem Suchtstoff gegenüber eine innerliche Gleichgültigkeit. Sie gewinnen zudem Ihre Kompetenz und Entscheidungsfähigkeit zurück und heilen Ihre kranke Seele.

Durch die Aktivierung tiefliegender Ressourcen kann jeder Mensch ein neues Lebensgefühl erwecken und den Weg aus der Sucht finden. Negatives Verhalten und zerstörerisches Verhalten kann aufgefangen und entkräftet werden. Jeder Mensch hat die Energie, sein Leben sofort und nachhaltig in neue Bahnen zu lenken. Der entscheidende Punkt ist das Wollen. Ohne den wirklichen Willen, etwas ändern zu wollen, wird jede Art von Hilfe schwierig werden. Hypnose kann jedoch ein hervorragendes therapeutisches Werkzeug zur Ich-Stärkung sein, damit Suchtprobleme bewältigt werden können.

Drogenkonsum als zerstörerische Sucht - Kokain und Marihuana

Für den Hypno-Therapeuten spielt es keine Rolle, um welche Sucht es sich bei Klienten handelt. Dem Suchtverhalten liegt das gleiche Prinzip zu Grunde. In unserer arvadis Praxis behandeln wir neben Alkoholsucht, Zigarettenabhängigkeit und materiellem Suchtverhalten (Internet, Kaufsucht, Esssucht etc) auch Suchtprobleme wie Konsum von Kokain oder Marihuana.

Kokain ist ein starkes Stimulans und eine weit verbreitete Rauschdroge mit hohem Abhängigkeitspotenzial.

Kokainsucht äussert sich durch ein kaum zu kontrollierendes Craving aus, d. h. sich permanent im Kreis drehende Gedanken um die Droge. Das starke Verlangen wird durch Schlüsselreize ausgelöst wie Musik, Düfte, Bilder, Erinnerungen und durch bestimmte Situationen (beruflicher und anderer Stress, Gefühle, Orte). Oft wird Kokain mit Alkoholkonsum kombiniert. Ziel einer hypnotherapeutischen der Behandlung ist es, sich dieser Schlüsselreize und Risikosituationen bewusst zu werden, und die Gründe welche tief im Unterbewusstsein verankert sind aufzulösen. Da Kokain auch Jahre nach der Abhängigkeit immer noch das Potenzial hat, ein Craving auszulösen, muss der Ansatz tiefer liegen. Nicht immer lassen sich die Risikosituationen meiden. Viele prominente Künstler, Fussballtrainer, Politiker, Entertainer und andere Berufe, die mit einem hohen Stresspotenzial verbunden sind, greifen zu Kokain.

Die vermeintlich harmlosere Droge Marihuana oder Cannabis gehört zu den Einstiegsdrogen und weitverbreiteten Rauschmitteln vor allem bei Jugendlichen. Euphorische Gefühle, Beruhigung und Entspannung lassen Angstgefühle und Unruhe in den Hintergrund treten. Konsumenten können Marihuana für die Wahrnehmung und das Denken als bereichernd empfinden, was die Suchtgefahr noch verstärkt. Eine langfristige bewusstseinserweiternde Wirkung ist allerdings fraglich. Es gibt andere und harmlosere Möglichkeiten, Trancezustände zu erreichen, wozu allerdings ein gewisses Training gehört. Cannabis- oder Marihunaprodukte können bei langjährigem, intensiven Konsum Psychosen und drogenindizierte Schizophrenie auslösen. Marihuanaabhängigkeit wird wie andere Suchtprobleme ebenso als Verhaltenskorrektur per Hypnose behandelt.

Hypnosetherapie führt zurück in das Leben vor der Sucht

Der Schlüssel für einen erfolgreichen Ausstieg aus der Drogensucht liegt für Hypnosetherapeuten prinzipiell im Zugang zu dem Leben des Klienten, bevor die Suchtphase begann. Es geht um die Frage nach dem Davor. Per Hypnose lassen sich die positiven Gefühle und Erlebnisse, die nicht von einem Leben in Angst, Druck, Sucht und Selbstzweifel geprägt waren, wiedererwecken. Denn das nimmermüde und sich alles merkende Unterbewusstsein hat die Erinnerung an diese glückliche und freie Zeit nach wie vor abrufbereit gespeichert.

Methoden hypnotherapeutischer Suchtbehandlung:

  • Stopp-Suggestionen zum Abstellen des Suchtverhaltens
  • Analytische Methoden zur Ursachenforschung emotionaler Störungen, die Sucht ausgelöst haben
  • Übermäßiger Drogenkonsum, Kaufrausch, Spielsucht etc. ins Gleichgewicht bringen
  • Tiefenentspannung während hypnotischer Trance lässt Organismus Kraft und Energie tanken
  • Hypnotherapeutische Interventionen als Konfliktlöser, um Seele und Organismus zu entlasten
  • Stopp von Wiederholung der Zwangshandlungen
  • Suggestion behandelt „Gleichgültigwerden“ des Suchtverhaltens eingewirkt
  • Wiederbelebung unbewusster körperlicher Selbstheilungskräfte
  • Stimulation des Immunsystems, vegetativer Funktionen und des Stoffwechsels
  • Lösung von Blockaden wie Wut, Angst, Trauer oder Scham als Teil der Suchtsymptomatik
  • Förderung der seelischen Neuorientierung und Reifung

 

 

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